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Finanzcrash: Bitcoin sicherer als Bankanlage?

Wer sich mit dem Thema Kryptowährungen beschäftigt, der ist schnell verunsichert, ob und inwiefern der Bitcoin die richtige Anlageoption für ein langfristiges Investment ist. Viele Anleger sind in Zeiten von Finanzcrashs und Wirtschaftskrisen auf der Suche nach einer Anlage, die den Wert des Geldes erhält und das Potential hat, zumindest die allgegenwärtige Inflation auszugleichen. Doch bevor es lohnt, einen Blick auf den Bitcoin als krisenfeste Anlageoption zu werfen, ist es wichtig, zunächst Grundsätzliches rund um das Kryptogeld zu beleuchten.

Eine Kryptowährung ist virtuelles Geld, das losgelöst von den bekannten internationalen Banksystemen gehandelt wird. Kryptowährungen bieten heute eine der letzten Möglichkeiten, Geld auch anonym zu versenden und zu empfangen. Auch über Landesgrenzen hinweg ist der Austausch von Bitcoins und Bitcoin-Anteilen problemlos, schnell und kostengünstig abzuwickeln. Auf den ersten Blick: Eine perfekte Währung, die einen zukunftstauglichen Eindruck mit großem Potential vermittelt. Wäre da nicht die Unbeständigkeit des Kurses: Vor einiger Zeit erreichte der Bitcoin seinen höchsten Wert: 1 Bitcoin entsprachen umgerechnet mehr als 16.000 Euro. Verglichen mit aktuellen Werten aus dem Oktober 2019 ist dieser Wert um beinah 10.000 Euro eingebrochen. Die Entwicklungen machen deutlich: Kryptowährungen gelten als hochspekulativ und eignen sich als Bezahlungsmittel für den Alltag wohl nur begrenzt.

Ob sich der Bitcoin nun als langfristige Anlage eignet, darüber streiten die Experten angeregt. Zum einen wird der Kryptowährung insbesondere in Krisenzeiten großes Potential zugesprochen. Auch wenn Banken Krisen erleiden, bleibt der Bitcoin nämlich unabhängig. Analysten prognostizieren: Gerade aufgrund der Unabhängigkeit des Bitcoins von der internationalen Bankenwelt dürfte der Bitcoin, wenn Banken Verluste machen oder sogar pleite gehen, eine Zufluchtsanlage werden und im Wert steigen.

Da die Kryptowährung in den letzten Jahren für viele Anleger jedoch auch Verluste bedeutete, raten anderen Finanz- und Wirtschaftsexperten aber eher zur Vorsicht.

Bitcoin Code: Lässt sich der Bitcoin Kurs kalkulieren?


Interessenten, die Bitcoin als Handels- und Anlagemöglichkeiten recherchieren, stoßen im Internet schnell auf Seiten wie Bitcoin Future. Die Angebotsbetreiber preisen einen Bitcoin Code an, der die Kursentwicklung abschätzen und zu einer hohen Wahrscheinlichkeit prognostizieren können soll. Doch was ist dran an den Versprechungen?

Viele Angebote machen nicht auf alle Interessenten einen seriösen, vertrauenserweckenden Eindruck. So fallen auf den Internetseiten beispielsweise vermeintliche Zähler auf, die die noch möglichen, restlichen Anmeldungen des Tages anzeigen sollen. Lädt man die Seiten erneut, erkennt der Seitenbesucher aber schnell: Der Zähler lädt neu und scheint lediglich die Funktion zu haben, möglichst viele Seitenbesucher zu einer schnellen Anmeldung zu bewegen.

Anleger und Interessierte, die sich aber dazu entschließen, eigene Erfahrungen mit den diversen Bitcoin Code Systemen wie Bitcoin Future zu machen, äußern sich in Foren und auf Bewertungsportalen, die sich mit der Vertrauenswürdigkeit derartiger Angebote und Seiten befassen, allerdings überraschend positiv. So ist vielerorts die Rede von Erfolgsquoten in Höhe von bis zu 88 Prozent.

Fest steht: Wer Geld in Bitcoins investieren und ggf. sogar Gewinne erzielen möchte, der sollte nur mit Geld traden, auf das er für den alltäglichen Lebensunterhalt nicht angewiesen ist. 100-prozentige Sicherheit bietet derzeit kein Trading- und Anlagesystem.